Es war einmal ein großer französischer 2 Sterne General, der lebte im 20. Jahrhundert.
Man bezeichnete ihn als Spargel, weil er so lang war.
Mit einer Größe von 1 Meter 96 war er nicht nur groß, sondern auch klug.
Es machte ihm nichts aus, dass die Leute ihn mit einem Spargel verglichen, denn wie beim Spargel, war auch bei ihm der Kopf das Beste, pflegte er über sich selbst zu sagen.
Dieser französische 2 Sterne General schrieb Geschichte, wurde ein großer
Staatsmann und spielte die wohl wichtigste Rolle, bei der Versöhnung, zwischen den Franzosen und den Deutschen.
Ebenfalls im 20. Jahrhundert, kam in den späten 40er Jahren, in Frankreich, ein
zukünftiger Arzt auf die Welt.
Dieser junge Mann verbrachte die Hälfte seines Lebens in Frankreich, bis er sich entschloss, nach Deutschland zu gehen.
Zuvor hatte der angehende französische Arzt diesen berühmten 2 Sterne General
leibhaftig gesehen.
Er bewunderte ihn für seine Weitsichtigkeit und Klugheit.
vier Biografien hatte der französische, inzwischen junge Landarzt im Elsass, über
ihn gelesen.
Es kam der Tag, dass der große, bedeutende, französische General
starb und der junge französische Arzt seinen Entschluss, nach Deutschland zu gehen, in die Tat umsetzte, denn der große französische General hatte Franzosen und Deutsche versöhnt und man bewunderte inzwischen sogar die Deutschen von der anderen Rheinseite.
In Deutschland gründete der französische Arzt Familie und heiratete eine
waschechte Pfälzerin, seine große Liebe, wie er immer sagte.
Zusammen lebten sie mit ihrem Kind in der Pfalz.
Als die Tochter groß war, ging sie in die Schweiz und wurde Schauspielerin. Dort lernte sie einen anderen deutschen Schauspieler kennen, der wiederum ihre große Liebe war und den sie später heiratete.
Auch er bewunderte den französischen 2 Sterne General, der schon lange
verstorben war.
Der französische Arzt, der nun einen deutschen Schwiegersohn hatte, philosophierte des Öfteren mit ihm über den französischen 2 Sterne General und darüber, dass man doch zweimal besser auf ihn gehört hätte, denn mit seiner Weitsicht, hatte er Gefahren erkannt und vor ihnen gewarnt, die leider später Realität wurden.
Mit der Zeit fing der Schwiegersohn an, seinem Schwiegervater den Spitznamen “Mon Général" zu geben.
Und der französische Arzt fing an, sich daran zu gewöhnen.
Es kam der Tag, da verstarb auch der französische Arzt und seine Familie war sehr traurig. Seine Tochter und sein Schwiegersohn, die gerade in der Planung waren, ihr eigenes, gemeinsames kulturelles Café zu gründen, weil sie so gerne zusammen waren, dachten seit dem Tod über Vieles nach.
Die Erinnerungen an die vielen schönen Reisen nach Frankreich und die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, brachten sie auf die Idee, dem kulturellen Café noch etwas hinzuzufügen, und zwar die französische Note, denn damit war die Tochter des französischen Arztes seit Jahren bestens vertraut.
Ihren Mann konnte sie dafür sofort begeistern. Aus dem Kultur Café wurde das Café Culturel.
Doch wie sollte das Café nur heißen? Ein Name fehlte noch.
Besonders sollte er sein, ungewöhnlich durfte er auch sein.
Sie überlegten, sie hatten viele Ideen und Vorschläge. Erzählten sich
Geschichten, auch aus ihrer eigenen Vergangenheit und Erfahrung aus der Gastronomie
vor ihrem Künstler-Sein. Sie als Kellnerin,
er hatte Konditor angefangen zu lernen. Später beim
Militär wurde er Ordonnanz und leitete das Offizierskasino,
den Ort, wo Generale essen gehen. Moment. Generale…der französische zwei Sterne General…der Schwiegervater…Mon Général… Natürlich!
Und da war er, der passendste Name, den sie für ihr Café nur finden konnten:
MON GÉNÉRAL
Ein großer französischer 2 Sterne General, mit dem Spitznamen Spargel
und ein großer französischer Arzt, mit dem Spitznamen Mon Général, haben so ihrem Café den Namen gegeben.
Merci beaucoup an zwei große Franzosen!

